Das Schweizerhaus

Teil des Schlossensembles in Püchau


Der Bau des Schweizerhauses wird auf das 17.Jh. datiert. Es diente ursprünglich als Wohnhaus des Brenners. Nach der Errichtung der neuen Brennerei 1857 in Plagwitz (bei Püchau) wurde es als Wohnung des Oberschweizers genutzt.

Der Oberschweizer war für die gräfliche Rinderzucht zuständig.

Es gehörte damals zum „guten Ton“, einen Schweizer für diese Aufgabe anzustellen.

In der zweiten Hälfte des 20.Jh. wurde das Haus teilweise als Kohlenlager des Altersheimes genutzt, welches sich im Schloss befand. Das angrenzende Südtor führt zum Unterdorf und zur Peterskirche. Früher wurden die Tore nachts verschlossen.

Das Gebäude (20 Jahre Leerstand!) - wie auch das Südtor - sind stark sanierungsbedürftig.

Seit 2010 ist das Schweizerhaus Vereinsgebäude. Wir möchten es als Bestandteil des Schloss-Ensembles in Püchau denkmalgerecht erhalten und als soziokulturelles Zentrum Menschen aller Generationen zugänglich machen.

Schweizerhaus 2010
Schweizerhaus 2010